"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft,

denn in ihr gedenke ich zu leben."

- Albert Einstein 

Eine intakte Natur, sauberes Wasser, gesunde Menschen und Tiere, eine sichere und nachhaltige Landwirtschaft sind Dinge, die für unser Leben unverzichtbar sind. Wir wollen einen Beitrag dazu schaffen, diese Faktoren auch in Zukunft zu erhalten und nehmen uns einer der großen Herausforderungen für Landwirtschaft, Umwelt und Gesundheit an - den Ratten.

Durch eine neue Technologie wird es möglich, dieses Problem nachhaltig zu ändern und dabei Resistenzen zu vermeiden und die Umwelt zu schonen.

Rechtliche Hinweise

 

Unsere Mission

In Zeiten zunehmender Umweltprobleme, steigender Bevölkerungszahlen und der damit verbundenen Schwierigkeiten, die Menschen ausreichend zu ernähren und die Gesundheit zu wahren, haben wir uns zur Aufgabe gemacht, ein Gefahrenpotential zu verringern.

Weltweit sind Rattenplagen ein Problem, das bis heute von vielen unterschätzt wird. Ratten sind Überträger von Krankheiten, zerstören Ernten oder sogar ganze Ökosysteme. Es gab keine umweltschonende Lösung und die Nager bilden zunehmend Resistenzen gegen die existierenden Möglichkeiten aus. Doch damit ist jetzt Schluss.

Rattenplagen bekämpfen - umweltfreundlich und ohne Tierleid.

Ratten zerstören bis zu 25 % der Ernte eines jeden Jahres. Die Ratten setzen sich in landwirtschaftlichen Betrieben fest und vertilgen bis zu 1 Tonne Futter pro Betrieb pro Jahr. Die Masttiere sind maximal gefährdet, da z. B. Schweinepest, Maul- und Klauenseuche und Vogelgrippe übertragen werden können. Die Bauern haben große Probleme, Ratten aus den Ställen fernzuhalten.

Sie zernagen Holz, Kunststoff und Isolationsmaterial, so dass es zu massiven Schäden an Bausubstanzen kommt. Das gefährdet den Bestand und die Sicherheit von Häusern und Anlagen.

Das gefährlichste ist jedoch, dass sie oder ihre Parasiten tödliche Krankheiten übertragen können. Hierzu zählen u. a. Hantavirusinfektionen, Ebola, die Pest und Leptospirose, die in der schwersten Ausprägung Leber- und Nierenversagen verursachen kann. In den USA gab es mehrere Todesfälle durch Meningitis, verursacht durch Lungenwürmer der Ratte. Sie sind auch sogenannte Reservoirtiere für z. B Zecken, die wiederum Borrelliose und FSME übertragen. Die Tiere nehmen u. a. in der Kanalisation in der Nähe von Krankenhäusern zunehmend Keime, wie z. B. Kolibakterien, auf. Bei direktem Kontakt mit dem Menschen können diese dann übertragen werden. Ebenfalls auf diesem Wege nehmen die Nager multiresistente Keime auf, die dann auch eine Gefährdung darstellen.  Durch unsere global mobile Gesellschaft können Keime schnell über große Entfernungen verteilt werden.

Die Tiere vermehren sich rasant. So kann jede Rättin 4-7 x pro Jahr 4-12 Junge werfen, d. h. max. 84 pro Jahr. Allein in New York rechnet man derzeit mit 8 Mio. Ratten, in Berlin ca. 3-6 Mio., in Gesamt-Deutschland geht man heute von ca. 350 Millionen Ratten aus. Weltweit rechnet man mit 3 Tieren pro Bewohner, d. h. 7-14 Milliarden Tieren, Tendenz steigend. In Großbritannien sind darüber hinaus Riesenratten neu aufgetreten. Diese Ratten-Mutanten, deren Körper bis zu 1,20 Meter lang werden können, drohen zu einer zusätzlichen Bedrohung der zivilisierten Welt zu werden.

Ein weiteres Problem der Rattenbekämpfung stellt eine zunehmende Resistenzlage gegenüber den konventionellen Rodentiziden vom Coumarintyp dar. In einigen Teilen Deutschlands, von der holländischen Grenze aus über das Ruhrgebiet bis nach Hannover, sind nahezu 100 % der Ratten gegen die vorhandenen Rodentizide der 1. Generation resistent. Resistente Rattenstämme besitzen dabei einen solch starken Selektionsvorteil, dass sie sich rapide weiterverbreiten können. Schätzungen sagen, dass im Durchnitt der Staaten der westlichen Welt bereits 40 – 70 % der Rattenstämme eine Resistenz gegen die Rodentizide der 1. Generation aufweisen.

Gegen die Rattengifte der 2. Generation sind zwar noch nicht so viele Nager resistent, hier liegt das Problem in der außerordentlich hohen Umweltschädlichkeit. Die Substanzen sind schwer und wenn, nur sehr langsam abbaubar, weshalb sie sich im Boden und in den Gewässern stark anreichern. Auch andere Tiere, die versehentlich die Köder aufnehmen, reichern diese Toxine in ihrem Körper an und sterben, wie auch diejenigen Tiere, die die verendeten Ratten als Aas fressen. In neueren Studien konnte sogar gezeigt werden, dass selbst in Fischen und geklärtem Trinkwasser noch Rückstände von Rattengift verbleiben - Somit betrifft das Problem nicht nur die Nahrungskette der Tiere, sondern auch die Ernährung der Menschen. Aus diesem Grund ist der Einsatz dieser Substanzen nur in geschlossenen Räumen zugelassen.

Manuelle Maßnahmen, wie z. B Selbstschussanlagen und Fallgewichte, können hingegen nur in wenigen Bereichen eingesetzt werden. Darüber hinaus werden sie von den Ratten nach kurzer Zeit als Falle erkannt und in der Folge gemieden. Sie sind daher ungeeignet ganze Rattenpopulationen zu vernichten oder die (Re-)kolonialisierung rattenfreier Areale zu verhindern.

Auf der Grundlage dieser Ausführungen hat Prof. Dr. Dietrich Gulba ein Rodentizid der 3. Generation entwickelt:

 

Eine neue Generation der Rattenbekämpfung

Mit der Entwicklung eines Rodentizides der 3. Generation ist unserem CSO, Herrn Prof. Dr. Gulba, ein sensationeller Fortschritt gelungen.

In den letzten Jahren sind für die Humanmedizin neue orale Gerinnungs- (Thrombin- und FXa-Antagonisten) und Plättchenhemmer (ADP-Antagonisten, Thrombirezeptor-Antagonisten), entwickelt worden. Diese ersetzen im klinischen Alltag zunehmend die bisherigen Wirkstoffe. Sie greifen in die Blutgerinnung ein, hemmen und unterbrechen diese bei Überdosierung. Die neuen Wirkstoffe werden bisher ausschließlich für den therapeutischen Einsatz in der Humanmedizin eingesetzt und sind lediglich für diesen Bereich patentrechtlich geschützt. Für den Einsatz als Rodentizide haben wir uns sämtliche in Frage kommenden Substanzen patentrechtlich schützen lassen.

Wenn diese Substanzen in die Blutgerinnung beim Menschen eingreifen können, ist dies auch bei Schädlingen, z. B. Ratten, möglich. Wie bei den herkömmlichen Rodentiziden vergehen zwischen der Aufnahme des Toxins durch die Ratte bis zur letalen Wirkung viele Stunden bis Tage, Zeit genug, dass Ratten den Zusammenhang zwischen Tod und Köderingestion nicht herstellen können und deshalb dauerhaft den Köder annehmen werden. Hierdurch ist eine gezielte und verzögerte Wirkung zu erzielen. Eine verzögerte Wirkung ist von entscheidender Bedeutung, da Ratten immer einen „Vorkoster“ vorschicken. Erst wenn dieser nach Futteraufnahme unbeschadet bleibt, fressen die anderen Tiere.

Anders als bei den herkömmlichen Rodentiziden basiert die Wirkung unserer neuen Rodentizide auf einer direkten Wechselwirkung mit einzelnen Gerinnungsfaktoren (monoselektiver Interaktionsmechanismus),  wodurch eine Resistenzbildung nicht zu erwarten ist. Gleichzeitig stellt die biologische Abbaubarkeit und geringe Umweltpersistenz der neuen Rodentizide einen entscheidenden Fortschritt gegenüber vorhandenen Rodentiziden dar. Selbst wenn Köderboxen undicht werden und das Rodentizid in die Umwelt austritt oder ins Wasser gelangt, zerfallen die Wirkstoffe und lösen sich zügig auf. Eine Anreicherung im Boden oder Gewässer bzw. in anderen Tieren ist nicht zu erwarten.


Die Weiterentwicklung des Rodentizids zugunsten einer höheren Spezies-(Ratten)-Selektivität ist ebenso möglich wie die Modulation der biologischen Halbwertszeiten. Für die systematische Molekülmodifikation und -selektion hin zu Rodentiziden mit weiter optimierten Eigenschaften besteht bereits jetzt ein Programm zur systematischen Weiterentwicklung.

 

Die Wirkung unseres next-generation Rodentizids wurde in einer "Proof of Principle" Studie bewiesen.


Weitere Einzelheiten sind auch unserem Teaser zu entnehmen.

Für die Weiterentwicklung des Rodentizides benötigt die Bioroxx GmbH weitere Investments.
 

Bei Interesse können Sie sich gerne über unser Kontaktformular oder über info@bioroxx.com melden.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

 

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